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Haydn Orchester von Bozen und Trient

Das Haydn-Orchester wurde 1960 auf Veranlassung der Gemeinden und Provinzen Bozen und Trient gegründet und wird vom zuständigen Ministerium in Rom gefördert. Das Orchester war in den renommiertesten Konzertsälen Italiens zu Gast und nahm an verschiedenen internationalen Festivals teil (Bregenzer Festspiele, Festival »Benedetti Michelangeli« in Brescia und Bergamo, Tiroler Festpiele in Erl, »Haydn«-Festival in Eszterhazy, Festival »Mozart« in Rovereto, »Gustav Mahler«-Musikwochen in Toblach, daneben auch am »Busoni«-Wettbewerb in Bozen und am »Pedrotti«-Wettbewerb für Dirigenten in Trient). Es trat in Deutschland, den Niederlanden, in Österreich (u.a. im Wiener Musikverein), in der Schweiz, in Ungarn und den USA auf.

Das Haydn-Orchester zählt, was die Aufführung des klassischen und zeitgenössischen Repertoires betrifft, zu den erfolgreichsten Klangkörpern Italiens: Zeitgenössische Komponisten wie Dallapiccola, Nono, Berio und Donatoni vertrauten ihm des Öfteren Uraufführungen ihrer Werke an. Das Repertoire des Orchesters ist umfangreich, reicht vom Barock bis zur modernen Musikliteratur und schließt sowohl symphonische Werke als auch Opern und Oratorien mit ein.

In dem Wunsch, das Repertoire beständig zu erweitern, bemüht sich das Haydn-Orchester auch um die Wiederaufführung vergessener Werke wie beispielsweise das Dixit Dominus von Domenico Cimarosa, das im Rahmen des 30. Festivals Geistlicher Musik aufgeführt wurde. Am Pult des Haydn-Orchesters standen zahlreiche bedeutende Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Eliahu Inbal, Alain Lombard, Riccardo Muti, Daniel Oren und Alberto Zedda.
Seit mehreren Jahren erfolgen Schallplatteneinspielungen bei Agorá, Arts, col legno, cpo, Dynamic, rca, Universal und vmc Classic.

2003 wurde Gustav Kuhn zum künstlerischen Leiter des Orchesters ernannt. Unter seiner Leitung spielte das Haydn-Orchester in der Saison 2005/06 alle neun Beethoven-Symphonien. Dieser auch von col legno mitgeschnittene und auf CD veröffentlichte Zyklus wurde sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik ein großer Erfolg, der sich im Dezember 2007 im Salzburger Mozarteum wiederholte. Im Sommer 2006 debütierte das Haydn-Orchester mit Torvaldo e Dorliska beim 27. Rossini Opera Festival in Pesaro, wohin es auch 2007 wieder eingeladen wurde und im Rahmen der Produktionen der (mit dem französischen Diapason d’or-Preis ausgezeichneten) Gazza ladra, des Turco in Italia, von Edipo a Colono und Le nozze di Teti e di Peleo zu hören war. Im August 2008 spielte das Haydn-Orchester in Pesaro Maometto II und L’equivoco stravagante und im September hat es mit Beethovens Missa solemnis unter Gustav Kuhn die Sagra Musicale Umbra in Perugia eröffnet. Im November trat das Haydn-Orchester erstmals in Japan auf: Unter Gustav Kuhn und Alberto Zedda wirkte es an Aufführungen von Rossinis Otello und Maometto II sowie an einem Galakonzert im Rahmen eines Gesamtgastspiels des Rossini Opera Festival in Otsu und Tokio mit. Im Dezember 2008 wurde das Haydn-Orchester wiederum nach Salzburg ein- geladen, wo es unter Gustav Kuhn Beethovens neunte Symphonie, die Missa solemnis und den Zyklus der Brahms-Symphonien im Großen Saal des Mozarteums spielte. Zu den jüngsten CD-Einspielungen des Haydn-Orchesters unter seinem Chefdirigenten zählen Aufnahmen von Mozart (Klavierkonzerte Nr. 9 und 27), Beethoven (Klavierkonzerte Nr. 1 und 5) mit Jasminka Stančul sowie sämtliche Symphonien von Brahms (col legno).

www.haydn.it
Empfehlung
Alle neun Symphonien mit dem Haydn-Orchester Bozen und Trient unter Gustav Kuhn – als Sonderedition: zusätzlich drei CDs mit Gesprächen über Beethovens Symphonien! 
Schumann hören! Das war die maßgebende Intention bei der vorliegenden Einspielung. Entstanden ist dabei eine wundervoll intensive Doppel-CD. 
Nach Beethoven legt Jasminka Stancul ihre zweite CD bei col legno vor: Mozarts Klavierkonzerte 9 & 27, wieder kongenial begleitet vom Haydn-Orchester unter Gustav Kuhn. 
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