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Franz Koglmann

Franz Koglmann wurde 1947 in Mödling bei Wien geboren.

Neben einem klassischen Musikstudium verfolgte Koglmann auch ein Jazzstudium, mit Studienaufenthalten in New York und Philadelphia und wird international als wesentlicher Erneuerer der Musik im Grenzbereich von Jazz und europäischer Moderne rezipiert. Er arbeitete mit namhaften internationalen Musikern wie Lee Konitz, Derek Bailey, Tony Coe, Steve Lacy, Paul Bley u. v. a. zusammen. Seit Mitte der 80er Jahre liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit im Bereich der Komposition.

Von 1999 bis 2004 war er künstlerischer Leiter des Frankfurter CD Labels between the lines.

Die meisten Arbeiten Koglmanns weisen genreübergreifende Bezugnahmen auf, etwa zur bildenden Kunst, zur Literatur (Textvertonungen) zum Film und zum Theater.
Seine Komposition »Nächtliche Spaziergänge – Eine Gedankendämmerung nach Motiven von Joseph Haydn mit der Originalstimme von E. M. Cioran« für Ensemble und Tape war österreichischer Beitrag für die europäische Kulturhauptstadt 2007 / Hermannstadt. Zuletzt erschien bei col legno »Loo-lee-ta/Music on Nabokov«, eine musikalische Annäherung an Nabokovs Klassiker Lolita.

Koglmann erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Großen Preis für Musik der Stadt Wien 2002, den Würdigungspreis für Musik des Landes Niederösterreich 2003 und den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien 2008.

Bild: Elfie Semotan
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