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Olga Neuwirth

Olga Neuwirth wurde am 4. August 1968 in Graz geboren. Sie gilt als eine der spannendsten und avanciertesten jungen KomponistInnen in Europa. Bereits als Siebenjährige erhielt sie Trompetenunterricht.

Sie studierte Komposition in Wien und setzte ihre Studien am Conservatory of Music in San Francisco (Komposition und Theorie) sowie am Art College (Malerei und Film) fort. Olga Neuwirth erhielt wesentliche Anregungen durch die Begegnungen mit Adriana Hölszky, Luigi Nono und Tristan Murail. Bei Letztgenanntem studierte sie in Paris, wo sie auch am Stage d’informatique musicale des Ircam teilnahm.

1999 gelang ihr mit Bählamms Fest (Text Leonora Carrington, Libretto Elfriede Jelinek) der Durchbruch. Sie erhielt für dieses Werk den Ernst-Krenek-Preis. Ihr für Pierre Boulez und das London Symphony Orchestra geschriebenes Werk Clinamen/Nodus war nach der Londoner Uraufführung im März 2000 in einer weltweiten Tournee zu hören. The Long Rain, ein Projekt zusammen mit dem Filmemacher Michael Kreihsl, wurde im steirischen herbst 2000 uraufgeführt. 2003 kam beim selben Festival ihr Musiktheater Lost Highway zur Uraufführung sowie 2004 die szenische Musik ce qui arrive ... mit dem Ensemble Modern nach Texten von Paul Auster (Europatournee). 2006 Uraufführungen bei den Wiener Festwochen (Don Giovanni Komplex) und den Salzburger Festspielen mit einem Orchesterwerk für die Wiener Philharmoniker.
Die englische Erstaufführung von Lost Highway fand 2008 statt.

Olga Neuwirth erhielt 2010 den Großen Österreichischen Staatspreis.

www.olganeuwirth.com

Bild: Marion Kalter
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„Wenn sie mich schon so vertraulich anreden, dann ziehe ich meiner Stimme gleich die Schlittschuhe an und fahre in sie hinein!“ – Todesraten, ein Hörstück mit Sogwirkung. 
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