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Claude Debussy • Pierre Boulez
Preis: € 15,00
WWE 2CD 20084

Claude Debussy • Pierre Boulez

1
La Cour des Lys - I.1 08:00 Share
2
- I.2 02:37 Share
3
- I.3 06:30 Share
4
La Chambre magique - II.1 03:56 Share
5
- II.2 02:55 Share
6
- II.3 04:42 Share
7
Le Concile des faux Dieux - III.1 01:55 Share
8
- III.2 02:13 Share
9
- III.3 07:49 Share
10
- III.4 01:25 Share
11
- III.5 01:25 Share
12
- III.6 02:51 Share
13
Le Laurier blessé - IV.1 03:42 Share
14
- IV.2 03:13 Share
15
- IV.3 06:00 Share
16
Le Paradis - V.1 01:16 Share
17
- V.2 05:20 Share
18
Prelude 05:38 Share
19
Melodrama 03:28 Share
20
The Building of the Ark 02:29 Share
21
The Catalogue of the Animals 01:32 Share
22
The Comedy 01:33 Share
23
The Flood 02:29 Share
24
The Covenant of the Rainbow 03:14 Share
25
Kyrie 01:29 Share
26
Gloria 06:02 Share
27
Credo 04:07 Share
28
Sanctus 00:48 Share
29
Benedictus 00:56 Share
30
Agnus Dei 01:00 Share
31
Ite missa est 01:25 Share
32
OISEAUX EXOTIQUES 13:21 Share
33
Molto moderato - Allegro molto 07:08 Share
34
Andante 07:17 Share
35
Moderato 02:48 Share
Gesamtspielzeit 02:12:33
Digital Booklet - nur mit Album
Bei Musica Viva trat Pierre Boulez 1960 und 1964 mit Konzertprogrammen in Erscheinung, die Musik des Mittelalters mit der damaligen Moderne, sei es knapp zuvor geschriebene, oder schon früher komponierte Musik des 20. Jahrhunderts in Verbindung brachte. Mit Stücken wie der Messe de Tournai etwa wollte Boulez die Beziehung zur Musik der Gegenwart stärker in den Blickpunkt der Zeit rücken. Andererseits ging es auch um Musik, deren Inhalt sich christlicher Mythologie bedient, wie Igor Strawinskis „musical play“ The Flood (Die Sintflut). In dieser kuriosen Bibelvertonung vereinigte Strawinski nicht zuletzt ostjüdische Zahlensymbolik und die Schönbergsche Zwölfttontechnik zu einem Abriss damaliger Kompositionstechniken. Ivonne Loriod, Olivier Messiaens Ehefrau, spielt in dieser Aufnahme der Oiseaux exotiques das Soloklavier, der einstige Messiaen-Schüler Boulez dirigiert. Béla Bartóks Cantata profana bleibt nach Messiaens farbigen Klangmustern ganz anderen Einflüssen regionaler Natur verpflichtet: „Meine eigentliche Idee […] ist die Verbrüderung der Völker, eine Verbrüderung trotz allem Krieg und Hader. […] Deshalb entziehe ich mich keinem Einflusse, mag er auch slowakischer, rumänischer, arabischer oder sonst irgendeiner Quelle entstammen.“ (Bartók) Wiederum auf das Christentum und dessen Märtyrergeschichten besann sich Claude Debussy 1911, als er sein fünfaktiges Mysterium Le Martyre de Saint Sébastien komponierte.   Debussys knapper Ausspruch zum Wesen der Musik bildet nicht zuletzt eine der Grundlagen der Musik und Arbeitsweise von Messiaen bis Boulez: „Sie besteht aus rhythmisierter Farbe und Zeit.“

2CD

Contemporary

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