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Preis: € 10.88
WWE 1CD 20261
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Olga Neuwirth
Der Tod und das Mädchen II
1
Der tod und das Mädchen II 03:33
2
Der tod und das Mädchen II 1 03:33
3
Der tod und das Mädchen II 2 01:53
4
Der tod und das Mädchen II 3 02:32
5
Der tod und das Mädchen II 4 03:50
6
Der tod und das Mädchen II 5 05:40
7
Der tod und das Mädchen II 6 03:37
8
Der tod und das Mädchen II 7 03:34
9
Der tod und das Mädchen II 8 03:32
10
Der tod und das Mädchen II 9 01:42
11
Der tod und das Mädchen II 10 02:52
12
Der tod und das Mädchen II 11 01:19
13
Der tod und das Mädchen II 12 05:33
14
Der tod und das Mädchen II 13 04:16
15
Der tod und das Mädchen II 14 04:23
Gesamtspielzeit 51:49
Das Dornröschen-Märchen zwischen Science-Fiction und beißender Zeitkritik: Elfriede Jelinek begibt sich in ihrem Text auf die Spuren des Schlafes, des Scheintodes, dem Verdämmern und doch Wachsein – und spürt darin obendrein dem österreichischen Alltag mit all seinen Machtspielchen und Geschlechterkämpfen nach. Olga Neuwirth verquickt den grimmigen Jelinek-Text, gesprochen von Anne Bennent, Hanna Schygulla und einer künstlich generierten Stimme mit Computer-Klängen. Einerseits komponiert sie um die Texte herum, andererseits geht sie ebenso konkret darauf ein, hält sich im Hintergrund oder übertönt die Texte: „Über die Wörter hinaus sagt die Musik vielleicht das Unsagbare, die fließende Verzauberung, die Klischee und Ironisierung nicht ausspart, sie kehrt zurück wie die Erinnerung, sie verlässt uns nicht. Sie fügt sich in die Sprache ein und man spürt ihre ständige Anwesenheit in langsamen und schnellen Wellenbewegungen.“ (Olga Neuwirth) Verträumt, unheimlich – und einfach genial!

»Ein zynischer, kalter Monolog / Dialog zwischen ›Prinzessin‹ und ›Prinz‹ (dem eigentlich Kalten, dargestellt von einer rein computeranimierte Stimme), der das Verhältnis von Tod und Leben, von Schlaf, ›Erweckung‹ und Identität unter dem Vorzeichen männlicher Macht in den Geschlechterbeziehungen reflektiert. Die Musik von Olga Neuwirth vertont den Text nicht, sondern schafft um ihn herum zwischen Irrealität und Realität vagierende Räume.« – Zum 60. Geburtstag von Elfriede Jelinek.
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