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Preis: € 16.00
WWE 1CD 20231
Gerald Eckert
des Nichts
1
des Nichts, verlorene Schatten 15:19
2
l´etendue des fins eclats, eparse 12:58
3
erinnerte zeit, gebrochen 19:04
4
offen - fin des terres 16:24
Gesamtspielzeit 01:03:45
Gerald Eckert ist nicht nur Musiker. Damit allein wäre er kaum imstande, so zu komponieren. Rund um die Musik gruppierte er schon früh seine Interessen für Physik und Mathematik, aber ebenso Malerei und Architektur. Er schuf eine Kunst „zwischen der Abstraktion mathematischer und physikalischer Konzeption und sinnlich-bildhaften Momenten“. (Matteo Nanni) In des nichts, verlorene Schatten operiert Eckert mit fein ziselierten Klängen, die immer wieder durchbrochen werden. Die dadurch entstehende „raue“ Werkoberfläche bildet gleichsam die innere Dramaturgie des Stückes. In l’étendue des fins éclats, éparse sucht er, „die Suspendierung des Zeitverlaufs und des Klangraumes“, verlangt immer wieder die Spielanweisung „senza tempo“ (zeitlos). Um Zeit geht es auch in erinnerte zeit/gebrochen, wobei hier ein klangliches Reservoir von leisesten Tönen in Mikrointervallen bis zu heftigen Schlägen umspannt wird. Und offen – fin des terres, für Ensemble und Elektronik, spielt um den Gedanken des Endes, wobei sich Instrumente und künstliche Klänge zur Mitte hin extrem verdichten, und dann wieder auffächern. Alles in allem eine ungeheuer intensive, sich keiner Ordnung ergebende Musik von großer klanglicher Vielfalt.
Empfehlung
Nonos erstes Orchesterwerk, Variazioni canoniche (1950), nach Schönberg, trägt bereits die klanglichen Grundlagen seiner späten Werke, wie No hay caminos... (1987). 
In die eigene Psyche versinken. Durch leise, dunkle Klänge direkt zu sich selbst finden: Deutlich mehr als ein Messprogramm läuft hier ab. 
 
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