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Preis: € 30.00
WWE 2SACD 20600
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Luigi Nono
Io & Das atmende Klarsein
1
chorus, bass flute, contrabass clarinet 18:51
2
bass flute, contrabass clarinet 02:07
3
solo soprano, women's chorus 07:50
4
solo soprano, bass flute 03:18
5
chorus 07:30
6
two solo sopranos, bass flute, contrabass clarinet 05:12
7
chorus 14:05
8
bass flute, contrabass clarinet 05:12
9
chorus 05:47
10
chorus (nach spätem Gewitter ... das atmende Klarsein ...) 01:32
11
bass flute 05:40
12
chorus (Krena) 08:06
13
bass flute 03:46
14
chorus (Ascolta) 06:36
15
bass flute 02:41
16
chorus (Hier sein) 04:05
17
bass flute 06:08
Gesamtspielzeit 01:48:26
Aufnahmen zweier Spätwerke Luigi Nonos, die im Rahmen eines Zeitfluss-Konzerts 2001 in der Salzburger Kollegienkirche entstanden und nun auf einer Hybrid „multi-channel“-CD bei col legno erschienen sind. Nono hat diese beiden Werke auf dem Wege hin zum Prometeo geschrieben, seiner großen 1984 uraufgeführten ‚Tragödie des Hörens’. Eines, Io, frammento da Prometeo von 1981, für drei Soprane, kleinen Chor, Bassflöte, Kontrabass-Klarinette und live Elektronik, ist schließlich teilweise und stark modifiziert im Prometeo aufgegangen. Das andere besteht als eigenständige Komposition: Das atmende Klarsein (1980/83) für kleinen Chor, Bassflöte, Live-Elektronik und Tonband.
Labyrinthisch vernetzte, gleichsam im geschichtlichen Niemandsland schwebende Klanginsel oder Klanggedichte; aus der Stille erwachsende Phantasmagorien von großer Intensität, ja Potentialität. Wenn auch der Tonträger nur einen Teil von Nonos Klangraumvorstellungen transportieren kann, so ist doch in dieser vorzüglichen Einspielung so viel davon eingefangen, dass der Hörer sich leicht einen Begriff davon machen kann, auch wenn er diese Werke nicht durch Live-Aufführungen kennt. Sehr hörenswert!

Empfehlung
1993 brachten die Salzburger Festspiele in der Reihe „Zeitfluss“ Werke Nonos: Das atmende Klarsein (1980/81) stand dabei im Mittelpunkt. 
Der neue Prometeo: „Nono, ganz nah, zum Hören, Staunen – und Genießen.“ (Die Welt) Aufgenommen in die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik! 
Nonos erstes Orchesterwerk, Variazioni canoniche (1950), nach Schönberg, trägt bereits die klanglichen Grundlagen seiner späten Werke, wie No hay caminos... (1987). 
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