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Alejandra Hernández
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01
Sublingual 03:52
02
Trazos 09:05
03
Vuelos 06:33
04
Tríptico - Pies, para que los quiero - I 08:16
05
Tríptico - Pies, para que los quiero - II 10:01
06
Tríptico - Pies, para que los quiero - III 14:49
07
33 10:42
Gesamtspielzeit 01:03:18
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01 Sublingual 03:52
02 Trazos 09:05
03 Vuelos 06:33
04 Triptico - Pies, para que los quiero - I 08:16
05 Triptico - Pies, para que los quiero - II 10:00
06 Triptico - Pies, para que los quiero - III 14:48
07 33 10:42
Eine unverkennbare Identität
Um ihre kompositorischen Leidenschaften und Obsessionen bloßzulegen, bedient Alejandra Hernández sich in dieser mit Móvil betitelten Sammlung von Werken innovativer instrumentaler Techniken in Verbindung mit traditionellen akustischen Instrumenten, die dann elektronisch bearbeitet werden. In der Musik der Komponistin erfahren diese zwei Klangwelten – die akustische und die elektronische – eine Überschneidung, treten in Dialog miteinander, um letztendlich eine völlig neue, originäre gemeinsame Klangwelt hervorzubringen, einen Raum, dessen exakte Definition sich in einem Vers des Dichters José Gorostiza voll Anmut offenbart: "No es agua / ni arena / la orilla del mar" („Das Ufer des Meeres ist nicht Wasser noch Sand“). Genau diesen schmalen Übergang, diese Klanggrenze wählt Hernández als den Ort, an dem sie ihrer Phantasie und schöpferischen Kraft freien Lauf lässt.

Die zahllosen neuen Klangfarben und Texturen, die Hernández’ kompositorisches Werk auszeichnen, werden auch durch Anleihen bei Genres der mexikanischen Popularmusik bereichert, etwa beim Son Jarocho*. Durch die Integration in die von der Komponistin geschaffenen musikalischen Strukturen verlieren die populärmusikalischen Elemente oder Motive ihren anekdotischen Charakter und erfahren eine Transformation, wie etwa in Tríptico: Pies, para que los quier. Hier ist das musikalische Zitat zwar klar erkennbar, doch eher als szenische Handlung denn als musikalisches Ereignis: der Son, den wir hören, ist förmlich mit Theatralik aufgeladen. Tatsächlich ist das Theater, das Bühnenerlebnis seit jeher eine der großen Leidenschaften und Konstanten in Hernández’ Schaffen, und die Einzigartigkeit ihres Werks ist auch der Konsequenz zu verdanken, mit der sie ihren eigenen Obsessionen die Treue hält.

Mario Lavista
Alejandra Hernández
ist eine Komponistin und Klangkünstlerin, die sich intensiv mit der Erforschung, Auslotung, Technologie und praktischen Anwendung von Instrumentaltechniken befasst, um daraus Methoden und Materialien für ihre überwiegend elektroakustischen Kompositionen zu entwickeln.

Hernández absolvierte ihr Musikstudium in Mexiko und am Berklee College of Music und erhielt ein Stipendium des Berklee College sowie das Fulbright-García Robles-Stipendium. Seither hat sie sich in unterschiedlichen Kursen mit zeitgenössischer Musik und neuen Technologien befasst.

In der Weiterentwicklung ihrer musikalischen Arbeit wird sie von einer Reihe von Institutionen unterstützt und gefördert, darunter CIM/UNESCO; Centro para la Difusión de la Música Contemporánea/LIEM, Spanien; Fondo Cultural BBVA Bancomer; FONCA/Banff Centre for the Arts, Kanada/Mexiko; Centro Multimedia del CENART; Goetheinstitut, Mexiko. 2005 und 2012 hat sie Stipendien des mexikanischen Sistema Nacional de Creadores de Arte erhalten.

Ihre Werke wurden bereits bei zahlreichen internationalen Festivals und Foren für zeitgenössische Musik präsentiert.
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