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Hans Werner Henze
Piano Works
1
Lucy Escott Variations 09:21
2
Variationen für Klavier, op. 13 11:35
3
Une petite phrase 02:45
4
Präludien zu >>Tristan<< I 03:49
5
Präludien zu >>Tristan<< II 02:11
6
Präludien zu >>Tristan<< III 02:37
7
Präludien zu >>Tristan<< IV 06:11
8
Cherubino I 03:00
9
Cherubino II 03:19
10
Cherubino III 03:39
11
Toccata mistica 05:38
12
Sonatina 1947 I 02:42
13
Sonatina 1947 II 02:29
14
Sonatina 1947 III 04:01
15
Sonata per Pianoforte I 04:38
16
Sonata per Pianoforte II 06:47
17
Sonata per Pianoforte III 04:38
Gesamtspielzeit 01:19:20
Piano Works 9,99 €  |  download
01 Lucy Escott Variations 09:27
02 Variationen für Klavier 11:41
03 Une Petite Phrase 02:51
04 Präludien zu »Tristan« - I 03:49
05 Präludien zu »Tristan« - II Allegretto 02:11
06 Präludien zu »Tristan« - III Lento 02:37
07 Präludien zu »Tristan« - IV Ruhig fließend, meditativ 06:11
08 Cherubino – Andante cantabile 03:00
09 Cherubino - Sostenuto 03:19
10 Cherubino - Con allgrezza 03:39
11 Toccata Mistica 05:44
12 Sonatina 1947 – Allegro con brio 02:42
13 Sonatina 1947 - Andantino 02:29
14 Sonatina 1947 - Pastorale. Moderé, doux et triste 04:01
15 Sonata per pianoforte - Molto movimentato 04:38
16 Sonata per pianoforte - Cantabile, con tenerezza 06:47
17 Sonata per pianoforte - Vivace 04:38
Er lebt auf seinem feudalen Landsitz in Mittelitalien: Hans Werner Henze ist der Gesuchte, dessen Ruf so gar nicht von seiner Klaviermusik herrührt. Symphonie und Oper sind sein Metier, und der Hang zur Musikdramatik findet sich auch in seinen Klavierwerken. Mit Anfang zwanzig war Henze noch auf der Suche – nach Stil vor allem. Auf eine neoklassizistische Sonatine 1947 folgten Variationen op. 13 in Schönbergs Zwölftontechnik. In Deutschland landete er, ein Linker, der dennoch nicht den Dogmen des Avantgarde-Zirkels folgen mochte, bald zwischen allen Stühlen – und ging nach Italien. Die Lucy Escott Variations (1963) auf ein Thema aus Bellinis Sonnambula oder Cherubino (1980), sowie die Préludes zu Tristan (2003) lassen keinen Zweifel an seiner engen Bindung zur Oper. 1959 gab es aber noch eine ganz „theaterferne“ Klaviersonate: „Ich glaube, die Probleme Sonate – Fuge werden immer wieder als Fragen auf uns zurückkommen und auf Beantwortung bestehen.“ (Henze) Und über allen Werken wacht immer sein politisch wacher Geist. Große Musik eines großen Komponisten, ideal interpretiert von Jan Philip Schulze.

Jan Philip Schulze, piano

Recorded November 10–12, 2005, Munich
Hörenswert!

Werke für Klavier stellen im Schaffen von Hans Werner Henze eher die Ausnahme dar, hörenswert sind sie aber allemal. Vor allem, wenn sie so vortrefflich wie von Jan Philip Schulze gespielt werden. Die Stücke reichen von den Vierzigern bis ins 21. Jahrhundert und sind auch ein Spiegelbild der Entwicklung der Avantgarde nach dem Krieg. Dass das Dramatische bei einem der Bühne besonders Verbundenen wie Henze nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst.
Karl Duffek, Falter 33/07, 15. 8. 2007
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