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Preis: € 27.00
WWE 2CD 31870
György Kurtág
Portrait Salzburg 1993
1
Praeludium und Choral 01:35
2
Tamas Blum in memoriam 02:28
3
Antiphone 00:42
4
Vier Mikroludien 03:38
5
Il pleut sur la ville 01:37
6
Lebewohl 01:50
7
Les Adieux 01:03
8
Janos Pilinszky 01:18
9
The Answered Unanswered Question 03:42
10
II. Doppelkonzert 16:53
11
Requiem po drugu - O Gott wie plötzlich diese Stille 01:02
12
- Eine Grausame Romanze 01:31
13
- Es war meine Stärke... 00:39
14
- Gott schütze Dich, mein Geliebter... 02:41
15
What is the Word 16:39
16
III. Grabstein für Stephan in memoriam Stephan Stein 09:42
17
Jatekok (Spiele) 10:17
18
Drei alte Inschriften - Blume, du sollst wissen 01:59
19
- Geschnitze Szekler Wäschemangel 01:36
20
- Grabkreuz auf dem Friedhof von Mecseknadasd 03:23
21
...quasi una fantasia... - Introduzione: Largo 02:24
22
- Presto minaccioso e lamentoso 01:39
23
- Recitativo: Grave, disperato 01:36
24
- Aria - Adagio molto 04:57
Gesamtspielzeit 01:34:51
Die Essenz des Schaffens in einem einzigen Konzert zusammen erleben zu können, muss für einen Komponisten eine besondere Befriedigung darstellen. Einerseits. Wer aber György Kurtág schon einmal bei einer Probe erlebt hat und seinen Arbeitseifer kennt, seine Akribie, bis jedes Detail den richtigen Ausdruck, die passende Farbe oder einfach den nötigen Klang hat, der weiß, dass so ein Konzert für Kurtág ebenso zur Qual hätte werden können. Doch waren Künstler am Werk, die mit seinem Werk vertraut waren, mit ihm probierten und „ins Schwarze“ trafen, wie Zoltán Kocsis, das Keller Quartett und Peter Eötvös. Die Preisverleihung, bei der der Jubilar Kurtág nach dem Vortrag seines Streichquartettsatzes plötzlich mit dem Quartett in der Garderobe verschwunden war, um zu proben, und die verdutzen Honoratioren zurück ließ, ist einer der schönsten Beweise für die Größe seiner Kunst. Die auf der vorliegenden CD versammelte Fülle an Werken reicht von einem Klavierpräludium aus dem Jahr 1961 bis zum damals neueren Stücken, wobei vielleicht als besonderer Höhepunkt der Auftritt von Kurtág und seiner Frau Márta, die gemeinsam eine Auswahl aus Játékok spielten, hervorgehoben sei, mit einer wunderbaren Bach-Transkription am Schluss. ...

... Der Sinn der Aufteilung ergibt sich daraus, dass Kurtág mit den kurzen Stücken des ersten Teiles zu den beiden Hauptteilen hinleiten wollte, um auf „das Hören und Verstehen“ seiner Musik einzuüben. Freilich überragt kein Werk das andere in solchem Maße, dass damit andere an Wert verlören, oder bloß als Übung betrachtet werden könnten: Das Doppelkonzert op. 27/2 etwa wurde im ersten Teil des dreiteilig aufgebauten Abends in seinen Kernsätzen vorgestellt, ebenso, wie das Requiem po drugo aus dem zweiten Teil bereits auf Drei alte Inschriften op. 25 im dritten Teil voraus weist. Am Ende des denkwürdigen Konzertes stand eines der damals noch relativ jungen Kompositionen: „Vielleicht erstmals habe ich bei quasi una fantasia… op. 27/1 erlebt, dass die Musik nicht flach dasteht vor mir, sondern, dass sie denjenigen, der zuhört, mit ihren klingenden Materialien umgeben kann. Eben dies machte sie für mich zum geeigneten Schlussstück.“ (György Kurtág)
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