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col legno CD John Cage Sixty-Eight/Piano Concerto Sixty-Eight/Piano Concerto Preis CD 16,00 Euro - Nach vielen Solostücken versuchte sich Cage 1951 auch am Klavierkonzert, natürlich mit präpariertem Instrument. Als extremer Kontrast dazu: Sixty-Eight (1992). WWE 1CD 20088 16.00 col legno music GmbH
Preis: € 16.00
WWE 1CD 20088
John Cage
Sixty-Eight/Piano Concerto
1
Concerto for prepared piano and chamber orchestra - First Part 07:56
2
- Second Part 07:31
3
- Third Part 04:04
4
Sixty Eight 28:53
Gesamtspielzeit 48:24
Cage schuf für jedes seiner Stücke mit präpariertem Klavier eigene Präparationstabellen, in denen exakt vorgegeben war, welche Saite mit welchem Material wie vorzubereiten sei. Beim Concerto for Prepared Piano and Chamber Orchestra (1951) sind insgesamt 53 Töne der Klaviatur mit solchen Präparationen versehen, wobei Cage in diesem Fall von deren Komplexität selbst überrascht war. Zusätzlich wird die Klangpalette hier noch durch einen zusätzlichen Steg im Klavier erweitert, wodurch Mikrotöne erzeugt werden können. Die Komposition an sich ist mit ihren Tabellen und rigoroser Behandlung des Orchesters dem Serialismus sehr nahe, doch spätestens die Klangereignisse an sich ließen sich wegen der komplexen Präparation des Klaviers nur schwer exakt vorherbestimmen. In Sixty-Eight (1992), das seine Bezeichnung, wie viele andere Cage-Werke, aus der Anzahl der Musiker ableitet, sind sämtliche Dimensionen des Klanges den Musikern selbst überlassen, ganz nach Maßgabe der Zeitstruktur. Die Tonhöhen (15 verschiedene Töne) sind vorgegeben, die Instrumente in Stimmen unterteilt: „Gestalt gewinnt diese Komposition erst im Moment des Hörens, das dem Unvorhersehbaren seine Form zu geben vermag.“ (Stefan Schädler)
Empfehlung
Der amerikanische Altmeister des präparierten Klaviers versuchte sich in seinen Sonatas and Interludes gewohnt eigenwillig an musikalischen Kleinformen. 
Aus der Not wird eine Tugend: Die Präparation des Klaviers wuchs unter Cages Fingern vom Geistesblitz zum individuellen, aparten Ausdrucksmittel. 
John Cage blieb nie an einem Punkt stehen: Beharrlich suchte (und fand) er bis zuletzt unerforschte, neue und außergewöhnliche künstlerische Wege. 
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