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| Die Einsamkeit, das Allein-Sein, verstand Hirschfeld bewusst nicht als Grund zur Depression oder in seiner musikalischen Umsetzung als Ausdruck der Verzweiflung. Vielmehr mündet für Hirschfeld die Beschäftigung mit dem eigenen Selbst, etwa im Fall von Chant of the Night nach Whitman-Gedichten, zur „Zwiesprache mit sich selbst und der Natur“. Aus Whitmans Leaves of Grass, das die spezifische Einsamkeit des Menschen in der Prärie beschreibt, entwickelt Hirschfeld die Musik aus einer simplen Melodiezelle, „die, ähnlich dem Bewusstsein des Menschen, der sich in so inniger Zwiesprache mit der Natur befindet, transformiert, ja transzendiert wird, um am Ende zu ihrem Ursprung zurückzufinden.“ (Hirschfeld) In Makyo spielt er mit den nur aus der Stille der Einsamkeit sich entwickelnden inneren Bildern, die er in Form von vielfältigen Variationen (vom in Zeitlupe pulsierenden Vorspiel über ein gedrängtes Scherzo bis zum simplen Lied) behandelt. Der Bassklarinette hat Hirschfeld in Solo op. 33 die Einsamkeit in Reinform dann konsequent einverleibt: „Kein suggerierendes Wort, keine definierende Satzbezeichnung, keine dialogisierende Polyphonie: nur Ton und Stille.“ |
1CD | Contemporary | Special Offers |
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Ekphrasis [Continuo II], die musikalische Hommage an amerikanische Architekten und Coro, in dem sich Berio erneut auf die Suche nach dem Volkslied macht.  |
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Der Schweizer Musiker und Theatermacher schreibt für »vier wohl präparierte Einhandklaviere« und liefert uns dabei erfrischend leichte und gescheite Stücke.  |
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Teil 2 ist endlich da und liefert weitere Meilensteine elektroakustischer Musik in adäquater und informierter Wiedergabe: dieses mal mit dabei: Nono, Koenig, Stockhausen und Berio.  |
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