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Das Dornröschen-Märchen zwischen Science-Fiction und beißender Zeitkritik: Elfriede Jelinek begibt sich in ihrem Text auf die Spuren des Schlafes, des Scheintodes, dem Verdämmern und doch Wachsein – und spürt darin obendrein dem österreichischen Alltag mit all seinen Machtspielchen und Geschlechterkämpfen nach. Olga Neuwirth verquickt den grimmigen Jelinek-Text, gesprochen von Anne Bennent, Hanna Schygulla und einer künstlich generierten Stimme mit Computer-Klängen. Einerseits komponiert sie um die Texte herum, andererseits geht sie ebenso konkret darauf ein, hält sich im Hintergrund oder übertönt die Texte: „Über die Wörter hinaus sagt die Musik vielleicht das Unsagbare, die fließende Verzauberung, die Klischee und Ironisierung nicht ausspart, sie kehrt zurück wie die Erinnerung, sie verlässt uns nicht. Sie fügt sich in die Sprache ein und man spürt ihre ständige Anwesenheit in langsamen und schnellen Wellenbewegungen.“ (Olga Neuwirth) Verträumt, unheimlich – und einfach genial! »Ein zynischer, kalter Monolog / Dialog zwischen ›Prinzessin‹ und ›Prinz‹ (dem eigentlich Kalten, dargestellt von einer rein computeranimierte Stimme), der das Verhältnis von Tod und Leben, von Schlaf, ›Erweckung‹ und Identität unter dem Vorzeichen männlicher Macht in den Geschlechterbeziehungen reflektiert. Die Musik von Olga Neuwirth vertont den Text nicht, sondern schafft um ihn herum zwischen Irrealität und Realität vagierende Räume.« – Zum 60. Geburtstag von Elfriede Jelinek. |
1CD | Contemporary | Special | PRIME colors Edition |
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Hören Sie mit diesem Tondokument eine Selektion des eindrucksvollen Schaffens von Clemens Gadenstätter.  |
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Auf der Suche nach dem Unfassbaren: Der Frage nach der Existenz an sich, der Grenze zwischen Dasein und Verschwinden nähert sich Brass höchst intensiv.  |
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Noch vor dem Kompositionsunterricht bei Arnold Schönberg verfasste Alban Berg knapp 40 Jugendlieder: Romantische Dichtung im Spiegel des Fin de Siècle.  |
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