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airborne extended Landschaften |
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Thomas Wally, lup fränzi III |
09:19 |
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Elisabeth Schimana, Landschaften, No. 3: Rosengarten |
03:40 |
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Bruno Strobl, ABE |
10:37 |
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| 04 |
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Hannes Kerschbaumer, not.to |
09:06 |
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Elisabeth Schimana, Landschaften, No. 2: Vor dem Haus |
03:19 |
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Anna Arkushyna, tes rêves verts |
08:11 |
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Peter Jakober, im Grunde |
10:30 |
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Elisabeth Schimana, Landschaften, No. 4: Waldzirpen |
03:07 |
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Alexander Kaiser, The difficulty of crossing a field II |
05:13 |
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Bernhard Lang, Monadologie XXIX: London in the rain |
14:10 |
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| Editors Note |
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airborne extended denkt Kammermusik als Klanglabor, wo Querflöten, Harfe, Blockflöten/Paetzold und Cembalo auf Objekte, Elektronik und Performance treffen. 2013 haben Caroline Mayrhofer, Sonja Leipold, Elena Gabbrielli und Tina Žerdin diesen Klangkörper erfunden, für den es kaum Repertoire gibt – also schreiben sie ihre Gegenwart selbst.
Vom akustischen Purismus bis zur Elektronik – die Debut-CD Landschaften dokumentiert zwölf Jahre Arbeit eines international vernetzten Ensembles, das Komponist:innen prägt – und von ihnen geprägt wird Landschaften versammelt acht in Österreich verankerte Komponist:innen, die Maßarbeiten für diese Besetzung entwickelt haben:
Bernhard Lang skizziert in Monadologie XXIX nervöse Loop-Zellen, zerschnitten von hypervirtuosen Linien. Elisabeth Schimana imitiert in Landschaften rein akustisch das Dröhnen mexikanischer Lastwagen und das Zirpen litauischer Wälder. Bruno Strobl versteckt die Initialen A B E als spektrale Schatten in den Obertönen. Hannes Kerschbaumer kehrt mit mikroskopischer Präzision die inneren Geräusche der Instrumente nach außen, Alexander Kaiser lässt Linien kollidieren, bis jede innere Ordnung ins Wanken gerät. Thomas Wally spielt in lup fränzi III mit Wiederholungen in loop-artiger Leichtigkeit, Peter Jakober schichtet in im Grunde tempo-polyphone Texturen. Die in Graz lebende Ukrainerin Anna Arkushyna denkt in tes rêves verts Grün als instabilen Zustand des Werdens.Das 21. Jahrhundert klingt hier wie atmende Luft, gezupfte Saiten und geschlagenes Holz – präzise, physisch, unverwechselbar. |
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| airborne extended |
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airborne extended ist ein experimentelles Ensemble für zeitgenössische Musik mit der charakteristischen Besetzung Harfe, Cembalo/Keyboard, Flöten sowie Blockflöten/Paetzold. Durch den Einsatz von Elektronik, Medien, Objekten und performativen Elementen erweitert, erforscht das Ensemble ein breites Spektrum neuer Klänge und Klangfarben. Diese ungewöhnliche Kombination ermöglicht es airborne extended, innovative Klangwelten zu entwickeln, die Komponist:innen ebenso wie das Publikum inspirieren.
Im Rahmen des österreichischen Programms New Austrian Sound of Music (NASOM) war airborne extended 2018/19 offizieller Kulturbotschafter für zeitgenössische Musik und präsentiert seither weltweit neu in Auftrag gegebene Werke. Das stetig wachsende Repertoire umfasst eine große stilistische Bandbreite des 20. und 21. Jahrhunderts und vereint Kompositionen international renommierter Komponist:innen mit Arbeiten aufstrebender Künstler:innen. Seit 2021 kuratiert das Ensemble in Wien die eigene, äußerst erfolgreiche Konzertreihe PRISM. Im Jahr 2025 wurde airborne extended mit dem Outstanding Artist Award des österreichischen Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ausgezeichnet.
airborne extended tritt regelmäßig bei führenden internationalen Festivals und an renommierten Spielstätten in Europa, Nordamerika und darüber hinaus auf, darunter bedeutende Plattformen für zeitgenössische Musik. Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich das Ensemble stark im Bereich der Vermittlung. Durch Workshops und Meisterklassen an Universitäten und Musikhochschulen weltweit fördert airborne extended den Austausch zwischen Komposition und Interpretation und unterstützt die Entwicklung neuer künstlerischer Ideen.
airborne extended Elena Gabbrielli, Flöten Caroline Mayrhofer, recorders/Paetzold Sonja Leipold, Cembalo Tina Žerdin, Harfe |
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