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Matthias Muche TROMBONE ALONE |
| 01 |
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Solo BELLER |
08:43 |
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| 02 |
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Solo GLEITER |
11:45 |
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| 03 |
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Solo QUATER |
10:58 |
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| 04 |
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Solo BUTTER |
09:22 |
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| 05 |
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Solo GLOCKEN |
08:07 |
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| Über das Album |
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TROMBONE ALONE versammelt fünf Solowerke des Kölner Komponisten und Posaunisten Matthias Muche, WDR-Jazzpreisträger 2021, die ein zentrales Anliegen seiner künstlerischen Praxis widerspiegeln. Begegnungen und Kollaborationen mit Ray Anderson, George Lewis, Vinko Globokar und Anthony Moore haben seine Arbeit wesentlich geprägt. Klang entsteht als körperliche Handlung. Die Posaune wird zum räumlichen und physischen Instrument. Aus Atem, Widerstand und Resonanz formt sich Präsenz im Raum. Die Musik entfaltet sich durch Dauer, Dichte und akustische Wechselwirkung und gestaltet Hören als aktive und gemeinsame Erfahrung. Durch akustische und elektroakustische Erweiterungen – veränderte Luftwege, im Instrument platzierte Objekte und Lautsprecher – wird der Klang in den Körper der Posaune zurückgeführt und in eine Klangskulptur verwandelt. Alle Werke existieren auch in erweiterten Ensemblefassungen mit dem Ensemble BONECRUSHER, einer Formation aus zwölf Posaunen und Schlagwerk, wovon einige bereits 2021 bei col legno veröffentlicht wurden. Dennoch bleibt die Soloform der Kern dieser Kompositionen: Das konzentrierte Original, in dem Körper, Instrument und Raum zusammenwirken. |
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| Matthias Muche |
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Matthias Muche ist Komponist und Posaunist und lebt in Köln. Seine künstlerische Arbeit versteht die Posaune als räumliches und physisches Instrument. Aus einer Praxis, in der Klang als körperliche Handlung entsteht, formt er kompositorische Strukturen, die das Verhältnis von Raum, Dauer und Präsenz untersuchen. Er studierte Jazz an der Amsterdam University of the Arts sowie am Codarts Rotterdam und setzte seine Ausbildung in Neuer Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort. Anschließend absolvierte er ein postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), wo sich seine Auseinandersetzung mit Klang als räumlicher und konzeptueller Praxis weiter vertiefte. Die solistische Arbeit bildet den Kern seiner künstlerischen Tätigkeit. Aus dieser konzentrierten Praxis heraus entstehen größere Ensemblekonstellationen – insbesondere das Ensemble BONECRUSHER, für das mehrere seiner Solowerke zu erweiterten Versionen für Posaunen und Schlagwerk entwickelt wurden. Auch in diesen erweiterten Kontexten bleibt die körperliche akustische Präsenz des Instruments zentral. 2021 erhielt Muche den WDR Jazzpreis in der Kategorie Improvisation. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Komposition und Aufführungspraxis, ohne sich festen Genrezuordnungen zu unterwerfen, und ist geprägt von einer kontinuierlichen Erforschung von Resonanz, Dauer und räumlichem Hören. |
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