 |
|
|
 |
Thomas Wally Entre parenthèses |
| 01 |
|
Concertino (2024) |
24:37:00 |
 |
|
|
 |
|
|
|
| 02 |
|
Les Îles des nombres V (2020) |
24:28:00 |
 |
|
|
 |
|
|
|
| 03 |
|
Caprice (VIII) pa[ren]thétique (2017) |
24:25:00 |
 |
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
| Über das Album |
|
Entre parenthèses – in Klammern, nebenbei bemerkt. Wer so einen Titel über eine Porträt-CD setzt, übt sich in Understatement. Doch bei Thomas Wally ist die Klammer keine Marginalie: Sie ist eine Denkfigur. Was am Rand zu stehen scheint, rückt ins Zentrum – so wie im Titel der Caprice (VIII) pa[ren]thétique, wo die Klammer mitten im Wort sitzt und die Kompositionsweise nicht nur benennt, sondern selbst darstellt. Drei Werke aus acht Jahren – drei Positionen auf der Achse, die Wally zwischen „geplant“ und „frei“ aufspannt. Die Caprice (VIII) (2017) entsteht ohne Skizzen, aus dem Moment heraus; immer wieder unterbricht ein Einschub den Fluss, Musik „entre parenthèses“. Les Îles des nombres V (2020) arbeitet mit rigider Intervallordnung – was streng konstruiert ist, klingt als Klangtupfer in Harfe, Vibraphon und Celesta: mathematische Struktur, auf der Poesie wächst. Das Concertino (2024), komponiert für die Geigerin Ivana Pristašová-Zaugg, schließt seine Ideen in Klammern im Großformat ein: ein mehrfach angepeiltes Ende auf C umschließt das Werk wie ein wiederkehrendes Satzzeichen. Thomas Wally (u.a. Geiger im ensemble LUX, Substitut bei den Wiener Philharmonikern, Ö1-Moderator im Format „Neue Musik auf der Couch“) komponiert zwischen den Klammern eines vielstimmigen Musikerlebens. „Mich hat das Verstehen von Musik immer wahnsinnig gereizt“, sagt er, „dieses Dahinter-Schauen mehr noch als das Selberspielen.“ Nach Jusqu’à l’aurore (2020) ist dies Wallys zweites Porträt bei col legno – eines (nebenbei bemerkt) aus der Mitte seines Schaffens. |
 |
| Thomas Wally |
|
Thomas Wally ist ein österreichischer Komponist, Violinist und Senior Lecturer für musiktheoretische Kurse an der Wiener Musikuniversität. Seine Musik wird weltweit von Ensembles und Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Boulez Ensemble, Meitar Ensemble, Mondrian Ensemble, Klangforum Wien, PHACE, Studio Dan, OENM, NAMES, airborne extended, ensemble risonanze erranti, Ensemble mise-en und Ensemble STYX aufgeführt. Seine Kompositionen werden auf zahlreichen Festivals wie Wien Modern, Bregenzer Festspiele, Ultraschall Berlin, Klangspuren Schwaz, Transart Bozen, Impuls Graz und den Musiktheatertagen Wien programmiert.
Concertino (2024) for violin and small ensemble PHACE / Ivana Pristašová-Zaugg, solo violin / Michael Wendeberg, Dirigent
Les Îles des nombres V (2020) for ensemble ensemble risonanze erranti / Peter Tilling, Dirigent
Caprice (VIII) pa[ren]thétique (2017) for small ensemble PHACE / Michael Wendeberg, Dirigent |
|
 |
|
|
|
 |