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Boulez / Manoury - Le Marteau sans maître / B-Partita
Preis: € 16,00
WWE 1CD 20447
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Boulez / Manoury
Le Marteau sans maître / B-Partita

01
Avant l'Artisanat furieux 01:49 Share
02
Commentaire I de Bourreaux de solitude 04:09 Share
03
L'Artisanat furieux 02:40 Share
04
Commentaire II de Bourreaux de solitude 04:12 Share
05
Bel édifice et les pressentiments version première 04:08 Share
06
Bourreaux de solitude 04:18 Share
07
Après l'Artisanat furieux 01:05 Share
08
Commentaire III de Bourreaux de solitude 05:14 Share
09
Bel édifice et les pressentiments double 08:45 Share
10
B-Partita (in memoriam Pierre Boulez) 26:29 Share
Gesamtspielzeit 01:02:49
Digital Booklet - nur mit Album
      mp3 320 kB/s       HD wav
Le Marteau sans maître / B-Partita 9,99 €  |  download
Editor’s Note

„Le Marteau sans maître“ von Pierre Boulez (1925-2016) ist eine der wesentlichen Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Zum ersten Mal erscheint das Meisterwerk zugleich mit der Boulez-Hommage „B-Partita“ des bekannten französischen Komponisten Philippe Manoury (*1952) auf einem Album. Boulez bewegte sich nach Texten von René Char zwischen Extremen: Sphärische Klängen folgen auf pulsierende Rhythmen, freie Passagen auf streng formelle Metren, lyrischer Gesang auf instrumentalen Ausdruck. Stets ist die Musik im Wandel, wenngleich das Ziel ihrer Wandlung immer spürbar bleibt. Über die besondere Instrumentation, die auf eine schrittweise Dekonstruktion der Singstimme in perkussive Geräusche abzielt – eine Kompositionstechnik, die sich durch sein weiteres Schaffen ziehen sollte –, nähert sich der kaum 30jährige Boulez seiner eigenen, unverwechselbaren Handschrift. Manourys „B-Partita“ versteht sich als feinsinnige Würdigung ebenjener Boulez’scher Musiksprache.
Video Trailer
Lineup

Ensemble Orchestral Contemporain
Daniel Kawka, Dirigent
Salomé Haller, Mezzosopran (Tracks 1-9)
Gaël Rassaert, Solo-Violine (Track 10)
Serge Lemouton, Electronics (Track 10)
First Listener’s Note

Von Laurent Bayle

Pierre Boulez komponiert ab 1952, basierend auf den Texten von René Char, Le Marteau sans maître und setzt dabei auf feierliche und hierarchische Akzente, die an gewisse außereuropäische Rituale erinnern. Er ist keine 30 Jahre alt, als er mit seiner komplexen Kombination von Tonhöhe, Rhythmus, Tonstärke und Klangfarbe, die in jeder einzelnen der neun Sätze dieses Meisterwerkes spürbar wird, die Basis seiner so persönlichen Sprache legt. Es geht nicht um das Auslöschen des Bestehenden, sondern um die Anerkennung eines Stils, der einen tiefgehenden inneren Zusammenhalt mit einem Gefühl der Freiheit verbindet, und dies im Rahmen einer großen Flexibilität in der Phrasierung. Le Marteau wird unmittelbar zu einer der am meisten kommentierten Kompositionen der Musikliteratur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. [...]
Artist’s Note
© EOC

Von Daniel Kawka

Heute Le Marteau sans maître aufzunehmen, führt zur legitimen Frage des Warum. Hat uns der Meister denn nicht vier endgültige Referenzversionen hinterlassen? Ja, schon. Und dennoch war die Versuchung da, unsere Fassung zu überarbeiten, wo doch jede Epoche, jede Empfindung, jede Entwicklung der Virtuosität, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird, einen neuen Blick auf das Werk liefert, eine neue Dimension eröffnet. Der Akt der Interpretation ist ein Baustein, eine Vision dieses Unendlichen, dieses Unbezwingbaren, das einem Meisterwerk innewohnt: ein wahrhafter Zugang, der sich in ebenso vielen, sich wechselseitig bereichernden historischen Gesten wiederfindet.

René Char’s Poesie ist sinnlich. Die Abstraktion der Wörter, die Diffraktion der Bilder, die Phrasierung in der Komposition, das Formelle der Linien: All dies inspiriert uns zu dieser Interpretation. Die weise und fein ausgearbeitete Musik ist auch eine rituelle, körperliche: Es ist die Musik und der Tanz der Erde – es sollte andächtig gelauscht werden! Wer hätte dies gesagt, mit seinen nicht zu bändigenden Pulsationen? Strawinsky!

Die B-Partita in Gedenken an Pierre Boulez ist mit ihrem berauschenden „B“ – diesem vollendeten, luftigen ♭, dem Schatten eines auf immer verschwundenen Doubles – die schönste Wertschätzung, die ein großer Meister einem anderen großen Meister gewidmet hat. Darin ist alles verpackt: der virtuose Klang der Violine, die quasi symphonische Komposition, das Gemisch verschiedener Klangfarben, die mit der Elektronik live kommunizieren und die Tempi mit einer Maestria und einer unvergleichlichen Poesie überlagern. Das, was die französische Musik an Raffiniertestem, Poetischstem aufzubieten hat, im Zauber einer kontrollierten Virtuosität, eines erzählerischen und erhabenen Gefüges, das vom Takt ebenso geprägt wird wie vom Klang, ist in diesem Werk, dieser feinsinnigen Würdigung festgehalten – und findet einzig auf dieser CD den würdigen Widerhall zu Marteau sans maître.
Weitere Informationen finden Sie unter:

www.eoc.fr
www.ircam.fr
www.philippemanoury.com
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