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| Die ungewöhnlichen Besetzungen - Akkordeon und Viola, oder Akkordeon und Klavier - reizte Uroš Rojko geradezu tiefenscharf aus, wobei die Vorliebe für das Akkordeon seinen volksmusikalischen Wurzeln entsprungen sein mag. Diese Wurzeln sind in den vorliegenden Werken allerdings nicht zu finden, selbst die Tangos sprechen ihre eigene Sprache, wobei Rojko mit charakteristischen Tango-Bruchstücken jongliert und sie damit auf ihr innerstes Wesen reduziert. Schon aus den ersten Takten seiner Stücke lässt sich jeweils die musikalische Keimzelle heraushören, sei es ein dynamisches Verhältnis, ein gestischer Rhythmus, oder ein spezielles Wiederholungsmuster, wie zu Beginn von Molitve (Gebete), das den Duktus des innigen Gebetes wiedergibt. Im Trauerstück Elegia per Hugo hingegen sind es die tiefen, verschwebenden Liegeklänge mit kleinen motivischen Inseln, die den Grund legen, auf dem die Komposition aufbaut. Und in den Bagatellen schließlich, die in der Tradition von Beethoven und Webern stehen und ergo gewichtig, keinesfalls Kleinigkeiten sind, sind es die diametral entgegen gesetzten Klangebenen, die Rojko einander zuführt, bis diese ihm so bedeutende „vollkommene Verschmelzung“ erreicht ist. |
1CD | Contemporary | Special Offers |
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Auf der Suche nach dem Unfassbaren: Der Frage nach der Existenz an sich, der Grenze zwischen Dasein und Verschwinden nähert sich Brass höchst intensiv.  |
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Direkt ins Hirn und in den Bauch bohrt sich die Musik von Nikolaus Brass: Solchermaßen intensiv beginnt etwa gleich das unfassbar dichte zweite Streichquartett.  |
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Nonos erstes Orchesterwerk, Variazioni canoniche (1950), nach Schönberg, trägt bereits die klanglichen Grundlagen seiner späten Werke, wie No hay caminos... (1987).  |
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